Insekten / Stechmücken Sicherlich einer der wesentlichen Auslöser kann die weit verbreitete Kriebelmücke – auch „Gnitze“ genannt - sein. ( lat. Culicolides ssp. ) Aber auch andere Mückenarten wie beispielsweise Wadenstecher und Sandmücke verursachen allergische Reaktionen, die von Pferd zu Pferd unterschiedlich ausprägt sein kann. Deutlich bemerkbar ist für den Pferdehalter die enorme Sensibilität des Pferdes gegenüber Mücken und Insekten. Die Gnitzen vermehren sich besonders in Feuchtgebieten, jedoch hauptsächlich fliessenden Gewässern. Bisher war man der Meinung überwiegend stehenden Gewässer wären stärker betroffen. Das Wissen über die Stechmücken - Gnitze oder Kriebelmücke genannt Die Mücke ist einer der wesentlichsten Auslöser des Sommerekzems, darum sollten wir möglichst viel über deren Gewohnheiten wissen. Interessant ist, dass nur die tragenden Weibchen Blut saugen. Die Entwicklung entsteht wie folgt: Normalerweise erfolgt die Eiablage im Gewässer. Die Weibchen können bereits kurze Zeit nach dem Schlüpfen erneut begattet werden. Eine einzelne weibliche Mücke kann bis zu 400 Eier ablegen. Zur Vermehrung benötigen die Mücken jedoch Blut. Bereits im Frühjahr, mit den ersten Sonnenstrahlen, beginnen die Mücken zu fliegen. Damit beginnt die Ekzemzeit. Mit dem Stich der Mücke beginnt der Juckreiz. Zur Verhinderung der Blutgerinnung gibt die Mücke ihren Speichel ab- der Auslöser des Juckreiz ist. Von März bis teilweise November sind die Insekten gegenwärtig, deshalb auch der Name „Sommerekzem“. In höheren Regionen, an der Küste sind die Pferde den Mücken nicht so stark ausgesetzt, da die Mücken bei starkem Wind nicht flugfähig sind. In Gebieten mit feucht-schwülem Klima erkranken Pferde deshalb schneller an Sommerekzem. Hauptsächlich in der Dämmerung - morgens und abends- auch feucht- schwülen Tagen und kurz vor einem Gewitter sind die Mücken extrem stechlüstern. Die Flugstrecke einer Mücke soll nachts zwischen 2 – 8 Kilometern liegt. Daher sollte die Weide der Pferde nach Möglichkeit 10 Kilometer von größeren Gewässern entfernt sein. Neueste Erkenntnisse haben uns gezeigt, dass fliessende Gewässer deutlich nachteiliger als stehende Gewässer sind. Leider ist es bei der Wahl der Weide nicht immer möglich darauf Rücksicht zu nehmen. Unsere Weidemöglichkeiten sind heute leider begrenzt. Tipps zur Haltung |