Was ist Sommerekzem?

Das Sommerekzem tritt überwiegend in den Monaten März – November auf. Bemerkbar macht es sich durch starkes Scheuern des Pferdes an Mähne und Schweifansatz. Meist werden die Anfangssymptome des Sommerekzems zu spät erkannt. Erst wenn die Mähne struppig aussieht, der Ansatz der Schweifrübe fehlt und die ersten offenen Scheuerstellen sichtbar werden, wird das Ekzem als solches erkannt. Weiterhin zeigen die Tiere verstärkte Abwehrbewegungen gegen Fliegen (Kopfschütteln, Treten nach der Körperunterseite), verdickte, bisweilen sogar blutige Bauchnaht, zerbissene Stellen, offene Wunden auf der Kruppe und über den ganzen Körper verteilt.

Der Pferdebesitzer wird jetzt feststellen, dass sein Pferd überaus nervös auf Mücken und Insekten reagiert. Die Tiere sind in ihrer gewohnten Futteraufnahme beeinträchtigt: Sie wechseln von einer Stelle zur anderen und suchen, sofern sie dazu die Möglichkeit haben, den Unterstand auf. Schon bald wird ein latenter Gewichtsverlust auffällig.